Unsere Unterstützer_innen

Dr.in Ewa Dziedzic, Bundesrätin

Jeder Mensch hat ein Recht auf Bildung. Auch höhere Bildung muss allen gleichermaßen zugänglich sein. Die Einhebung von Studiengebühren verstärkt die soziale Selektion beim Zugang zu Hochschulen und macht Bildung zu einem Privileg. Herkunft und Geldbörse der Eltern dürfen nicht über die Zukunft einer ganzen Generation entscheiden!

MEP Michel Reimon, BsC, MBA

Gerade in Zeiten von Schwarzblau neu braucht es kritische Geister. Universitäten leben durch Ideenvielfalt und Meinungsaustausch. Dafür muss der Zugang zu Universitäten für bildungsferne Kinder gesichert werden. Das fängt natürlich schon in der Schule an, mit der Frage wer maturieren darf. Aber Studiengebühren, Eingangstests und mangelnde Betreuung machen es ihnen noch mal besonders schwer. Universtäten dürfen kein Hort der Elitekinder bleiben. Wir brauchen freie Bildung für eine mündige Gesellschaft.

Mag.a Maria Vassilakou - Vizebürgermeisterin, Wien

Die soziale Lage der Studierenden muss verbessert werden. Das funktioniert nicht mit Studiengebühren, sondern mit einem treffsicheren, inklusiven und finanziell aufgerüsteten Stipendiensystem, leistbaren Mieten und Öffi-Tickets.

MMag.a Dr. Gabriele Michalitsch, Politikwissenschaftlerin und Ökonomin

Studiengebühren erschweren nicht nur den Zugang zum Studium für sozial Schwächere, sondern auch inhaltliche Vertiefung oder über das eigene Fach hinausgehende Erweiterungen während des Studiums. Sie verringern damit Chancen auf die Entwicklung von Interessen und Verständnis für Zusammenhänge und schränken so letztlich Reflexion, Denk- und Kritikfähigkeit ein.

Landesrätin Mag.a Martina Berthold MBA

Vom freien Zugang zum Studium habe ich selber profitiert. Bildung soll für alle – unabhängig vom Elternhaus – auch in Zukunft frei sein.

Pertramer | PID

Mag. Jürgen Czernohorszky, Amtsführender Wiener Stadtrat

Unis sind keine Ausbildungsfabriken, die sich nur an vermeintlich wirtschaftlichen Interessen orientieren. Bildung muss für alle sein! Sie öffnet Perspektiven und erschließt neue Horizonte – dazu braucht es den freien und uneingeschränkten Hochschulzugang!

Dr. Peter Kaiser, Landeshauptmann Kärnten

Die Möglichkeit zu studieren muss in Österreich weiterhin allen ÖsterreicherInnen offen stehen – unabhängig von ihrer sozialen Herkunft, unabhängig von der Größe der Brieftasche der Eltern. Im Sinne von Solidarität und Chancengleichheit hat die Politik dafür zu sorgen, diese Rahmenbedingungen zu schaffen. Studiengebühren sind mit Sicherheit der falsche Weg. Vielmehr geht es einerseits um ein klares Bekenntnis zum freien Uni-Zugang und andererseits um eine differenzierte Diskussion der Finanzierung.

Fotocredit: Gleiss

Erich Foglar, ÖGB-Präsident

Bildung ist der Schlüssel zu Teilhabe an einer demokratischen Gesellschaft und Arbeitswelt. Der ÖGB fordert daher bereits seit Jahren die gänzliche Abschaffung aller Studiengebühren für Universitäten und Fachhochschulen und einen freien, uneingeschränkten Hochschulzugang für alle, unabhängig von Geschlecht oder Herkunft. Darüberhinaus brauchen wir ein zeitgemäßes Studienbeihilfensystem sowie begleitende Maßnahmen zur Erhöhung der sozialen Durchlässigkeit, da die Chancen auf einen akademischen Bildungsabschluss nicht vom Einkommen oder dem Bildungsstand der Eltern abhängen dürfen. Außerdem sollte – zur besseren Vereinbarkeit von Studium und Beruf – das Studienangebot an den Universitäten entsprechend ergänzt werden.

Dr. Martin Risak, ao. Univ.-Prof., Universität Wien

Studierende aus Nicht-AkademikerInnenhaushalten haben es beim Studieren ohnehin nicht leicht. Wir sollten uns eher überlegen, wie wir sie unterstützen und nicht, wie wir sie von den Universitäten fernhalten.

Fotograf: Peter Reitmayer

Reinhard Todt, Präsident des Bundesrates

Bildung ist ein Grundrecht. Daher ist es die Aufgabe der Politik Rahmenbedingungen zu schaffen, die es allen Menschen ermöglichen in die Schule, in die Lehre und auf die Hochschule zu gehen. Es geht um junge Menschen die ihre Zukunft selbstbestimmt und unabhängig ihrer finanziellen oder sozialen Situation gestalten sollten. Ich bekenne mich zu einem freien und offenen Hochschulzugang – und das bedeutet, dass es weder Studiengebühren noch Knock-Out Prüfungen geben darf.

Andreas Mailath-Pokorny, Präsident des Bundes Sozialdemokratischer Akademikerinnen und Akademiker

Ein offener und freier Hochschulzugang fördert soziale Gerechtigkeit. Wir brauchen einen Bildungsbegriff, der sich über einen breiten Zugang zu Wissen definiert, unabhängig von Geschlecht, Herkunft und finanziellem Background!

Foto: Philipp Oberhaidinger

© Amt der Burgenländischen Landesregierung

Landeshauptmann Hans Niessl

Um gute Bildung anzubieten, braucht es keine Studiengebühren. Das Burgenland geht hier mit gutem Beispiel voran, wir wollen diese Bildungsbarrieren nicht. Studieren darf nicht zum Privileg für Kinder reicher Eltern werden, sondern jeder Mensch muss die gleichen Bildungschancen erhalten!

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